Hamburger Menü als Link zur Sitemap
Das neuapostolische Sakrament der Taufe

Neuapostolische Kirche Kritik
Wem vertraust Du

Einleitung

Du bist neuapostolisch? Ich war es auch! Wem vertraust Du?

Neuapostolische Kirche – Wem vertraust Du eigentlich? Kann man den Aposteln der Neuapostolischen Kirche vertrauen, sind sie kompetente und zuverlässig? Wir klären diese und weitere Frage in nachfolgendem Artikel.

Wenn wir in unserem Alltag Entscheidungen treffen müssen, benötigen wir oft Rat, denn wir kennen uns nicht in allen Dingen des täglichen Lebens selbst aus. Dabei ist uns wichtig, dass der Ratgeber kompetent und glaubwürdig ist. Wir müssen sicher gehen, dass wir gut beraten werden, denn Fehlentscheidungen könnten sonst schwerwiegende Folgen haben. Wir erkundigen uns deshalb, ob der Ratgeber die nötigen Voraussetzungen mitbringt, ob er ehrlich ist und ob er schon anderen erfolgreich geholfen hat.

Sollte dies in Fragen des Glaubens anders sein? Nein, keinesfalls, denn es geht hier um noch viel mehr! Es geht nicht nur um die Anschaffung eines neuen Autos oder um einen juristischen Rat. Im Glauben geht es um die Frage nach der ewigen Zukunft. Es geht darum, was mit einem geschieht, wenn man die Schwelle zum Jenseits überschreite oder Jesus Christus wieder kommt. Es geht um Errettung oder ewiges Getrenntsein von Gott. Wir sehen, es ist in dieser Sache noch viel entscheidender, wen wir als Ratgeber haben, wem wir vertrauen und wem wir nachfolgen.

Echte Apostel sind die besten Ratgeber

Können die Apostel der Neuapostolischen Kirche kompetente, glaubwürdige Ratgeber sein? Diese Frage müssen wir uns beantworten. Ich erinnere noch mal daran, es geht nicht um etwas Belangloses, sondern um Deine und meine ewige Zukunft. Sollten wir diese Frage dann nicht beantworten? Fällt die Antwort positiv aus, dann dürfen wir wissen, dass die Apostel der Neuapostolischen Kirche tatsächlich Apostel Jesu Christi und die besten menschlichen Ratgeber sind, die wir bekommen können. Fällt die Antwort aber negativ aus, dann dürfen wir froh sein, dies erkannt zu haben, denn wir brauchen uns nicht länger in die Irre führen zu lassen.

Die Frage „Neuapostolische Kirche – Wem vertraust Du“ ist also nicht nur durchaus berechtigt, sondern auch sehr dringend zu beantworten.

Kompetenz

Könnten wir jemandem vertrauen, der uns falsch informiert, der bewusst oder unbewusst die Unwahrheit sagt, der uns wichtige Sachverhalte verschweigt? Nach der Lehre der neuapostolischen Apostel kann nur durch das Apostelamt Sündenvergebung geschehen. Die Freisprache eines lebenden Apostels oder eines von ihm beauftragen priesterlichen Amtes sei dafür notwendig. Sündenvergebung und damit Errettung gibt es also nur in der Neuapostolischen Kirche und es wird dabei immer wieder auf Joh. 20, 23 hingewiesen, wo folgendes steht: „Wenn ihr (Die Apostel/Jünger) jemandem die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wenn ihr sie jemandem behaltet, sind sie <ihm> behalten.“ – Joh. 20, 23  (SLT)

Nur Gott kann Sünden vergeben

Wir sollten nie eine Bibelstelle aus ihrem biblischen Kontext herauslösen. Wir wissen nämlich auch aus der Heiligen Schrift, nur Gott kann Sünden vergeben: „Was redet dieser (Jesus) so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer einem, Gott?“  – Mk. 2, 7 (SLT)  „Seid aber zueinander gütig, mitleidig, und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat!“ – Eph. 4, 32 (SLT)

Sündenvergebung durch den Glauben an Jesus Christus

Darüber hinaus erfahren wir, Sünden sind vergeben durch den Glauben an Jesus Christus: „Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.“ – Apg. 10, 43 (SLT) „Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben“ – Joh. 8, 24 (SLT) 

Weitere Textstellen belegen dies zusätzlich: Jak. 5, 15 – James 5:15 ; Röm. 3, 25 – Rom 3:25; Apg. 13, 38-39 – Acts 13:38-39; Apg. 26, 18 – Acts 26:18; 

Wenn also nur Gott Sünden vergeben kann und diese durch den Glauben an den Herrn vergeben sind, muss Joh. 20, 23 anders gemeint sein, als es Lehre der Neuapostolischen Kirche ist. Es gibt viele Auslegungen zu dieser schwierigen Textstelle. Ich möchte nur eine nennen, weil sie am besten in den biblischen Kontext passt: Die verheißene Macht und gegebene Autorität steht im Zusammenhang mit der Predigt des Evangeliums. Das Evangelium verkündigt, zu welchen Bedingungen Sünden vergeben werden. Es verkündigt auch wann und warum diese Bedingungen nicht erfüllt sind. In diesem Fall bleibt die Schuld der Sünde bestehen. Jesus spricht zu den Jüngern als Gruppe (die Verben stehen im Plural).

Nicht nur Apostel können Sündenvergebung zusprechen

Obwohl der Mensch keine Macht hat, Sünden zu vergeben, kann er doch aufgrund dessen, was Gott in Christus getan hat, die Vergebung zusprechen. Dies kann jeder Jünger des Herrn tun, er braucht kein Amt zu haben. Man könnte einwenden, diesen Auftrag hätten nach Joh. 20,23 aber nur die Apostel. Dies wäre aber kein berechtigter Einwand, denn aus Lukas 24, 33 (SLT)– Luke 24:33 (ESV) erfahren wir, Jesus hat diesen Auftrag nicht nur den 11 Jüngern erteilte, sondern allen im Raume anwesenden Gläubigen. Die Schrift unterscheidet hier nicht nach Jüngern und Apostel: „und sie (Die Emmaus-Jünger) standen zur gleichen Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt“. Aus dem Textinhalt der folgenden Verse in Lukas 24 geht eindeutig hervor, es handelt sich um dieselbe Begebenheit wie in Johannes Kapitel 20.

Wir sehen, Sündenvergebung geschieht nach biblischem Zeugnis durch den Glauben an Jesus Christus. Die Versöhnung mit Gott und die daraus resultierende Rechtfertigung geschieht durch die Inanspruchnahme der Versöhnungstat Jesu am Kreuz von Golgatha: „Gott aber erweist {seine} Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. – Röm. 5, 8-11 (SLT)

Versöhnung nach Lesart der Neuapostolischen Kirche

Nach neuapostolischem Zeugnis geschieht Versöhnung jedoch durch: „einen lebendigen Glauben an die durch die Apostel Jesu angebotene Gnade in dem Wort der Vergebung und in den Gnadentaten der Sakramente …“ (1) Welch ein Unterschied! Nach biblischem Zeugnis der neutestamentlichen Apostel geschieht Vergebung durch den Glauben an Jesus und die Versöhnung durch die Versöhnungstat Jesu am Kreuz. Dem neuapostolischem Zeugnis nach, müssen Menschen an die durch Apostel Jesu angebotene Gnade glauben und die Sakramente, die als Gnadentaten bezeichnet werden in Anspruch nehmen! Dadurch ist man nicht von Gott, sondern von Menschen abhängig, von den Aposteln der Neuapostolischen Kirche.

Gott ist frei und souverän und wir wissen, Gott macht sich nicht von Menschen abhängig. Wie hätte Jesus sonst zum Schächer am Kreuz sagen können „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“? Dieser kam nicht unter die Freisprache eines Apostels, er war wahrscheinlich nicht mal getauft, mit Sicherheit aber nicht versiegelt! Er erkannte in Jesus den Christus (Messias) und glaubte an ihn und war damit errettet!

Zuverlässigkeit – Glaubwürdigkeit

Würden wir jemandem vertrauen, der heute dies sagt und morgen das, der heute etwas behauptet, was morgen schon wieder keine Gültigkeit mehr hat? Leider erleben wir heute in der Politik genau dies. Pläne werden heute erstellt, die morgen schon wieder hinfällig sind. Eigentlich kann man sich dies schon im Weltlichen nicht leisten, weil die Glaubwürdigkeit darunter leidet. Auch die gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Systeme werden dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Wenn dies schon im säkularen Bereich schädlich ist, wie viel schädlicher ist es dann für uns, wenn es um die Seele geht?

Gott ist unveränderlich, er wandelt sich nicht, er bleibt immer derselbe. An keiner Stelle des Neuen Testaments wird deutlich, dass sich die Lehre im Laufe der Wirksamkeit der neutestamentlichen Apostel verändert hat. Warum nicht? Ganz einfach, es ist die Lehre Jesu Christi und Christus ist Gott und Gott wandelt sich nicht. Dies wusste wohl auch Stammapostel Urwyler, er schrieb 1986 in einer Belehrung über Konkubinat, Homosexualität usw. folgendes:

Ist die neuapostolische Glaubenslehre unveränderlich?

„Die Jesu- und Apostellehre ist unveränderlich.“ Er hatte recht, die Lehre der Apostel des Neuen Testaments ist tatsächlich unveränderlich. Aus diesem Grund ist es unmöglich, dass sich fundamentale Bereiche der Lehre verändern, ja sich sogar widersprechen könnten. Noch im Jahre 1908 wird nach der Lehre der Neuapostolischen Kirche ein Mensch Teil des Leibes Jesu, indem er getauft wird. Auch ist die Taufe demnach das Bad der Wiedergeburt. Im Glaubensbekenntnis von 1908 (2) heißt es in Artikel 6: „Ich glaube, dass der Mensch durch die Heilige Taufe das Kaufzeichen des Lammes empfängt und dass sie das Bad der Wiedergeburt ist, wodurch der Mensch als Glied dem Leibe Christi einverleibt wird“.

Lehrveränderungen bezüglich Taufe

Spätestens ab dem Jahr 1971 ist die Taufe nur noch die Voraussetzung zum Empfang des Heiligen Geistes und ein Teil der Wiedergeburt. Jetzt wird mit der Versiegelung der Mensch ein Glied am Leibe Christi! Im Bekenntnis von 1971 (3) heißt es in Artikel 6: „Ich glaube, dass die heilige Taufe mit Wasser ein Bestandteil der Wiedergeburt ist und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt…“. Und weiter in Artikel 8: „Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel … den Heiligen Geist empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden.“ Im Jahre 1908 ist die Taufe das Bad der Wiedergeburt, 1971 ist sie nur noch ein Teil der Wiedergeburt. 1908 wird durch die Taufe der Mensch ein Glied am Leibe Christi, 1971 geschieht dies durch die Spendung des Heiligen Geistes (Versiegelung).

Wenn es um die Kleidung der Gemeindemitglieder oder um das Tragen eines Bartes oder um andere äußerliche Dinge ginge, wären Veränderungen durchaus vorstellbar ja sogar sehr wahrscheinlich und auch notwendig. Doch hier geht es um die Fundamente des Glaubens! Es geht hier aus neuapostolischer Sicht um Sachverhalte, die über das Heil entscheiden!

Sollte Gott 1908 ein anders Sakrament fordern als 1971

Könnte Gott im Jahre 1908 noch eine andere Handlung, ein anderes Sakrament am Menschen zur Eingliederung in seine Gemeinde in den Leib Christi erwarten als im Jahre 1971? Kann denn im Jahre 1908 etwas wahre Jesu- und Apostellehre sein, was im Jahre 1971 völlig anders gelehrt wird  oder keine Gültigkeit mehr hat? Dies ist nicht möglich!

Auch in jüngster Vergangenheit hat es nachweislich Lehrveränderungen gegeben, die schriftlich öffentlich gemacht wurden. Z. B. die Lehre über die Schlüsselgewalt, Löse- und Bindegewalt oder die Stellung des Stammapostels in Bezug auf das Haupt der Kirche Jesu Christi!

Wie soll ich denen vertrauen, die gestern etwas anderes lehrten als heute, woher soll ich wissen, dass nicht morgen das von heute erneut keine Gültigkeit mehr hat? Dass es sich bei der neuapostolischen Glaubenslehre um menschliche Weisheit und Lehre handelt, ist u. a. bewiesen durch ihre drastische Veränderung. Innerhalb weniger Jahrzehnte. Worauf soll aber der Glaube ruhen? Auf menschliche Weisheit? Nein, auf Gottes ewiges vollgültiges unveränderliches Wort, die Bibel!

Fälschung von Dokumenten

Einen weiteren Punkt muss ich leider ansprechen. Können wir jemandem Vertrauen schenken, der bewusst Dokumente verändert, ohne deutlich auf die Veränderungen hinzuweisen? Dies ist ein schwerer Vorwurf, ich bin mir dessen bewusst. Deshalb werde ich dies auch eindeutig belegen müssen. Im Jahre 1932 hat das Apostelkollegium der Neuapostolischen Gemeinden eine Schrift herausgegeben, welche das ‘Zeugnis der Apostel an die geistlichen und weltlichen Häupter der Christenheit – aufgestellt im Jahre 1836’ zum Inhalt haben soll. Zwar räumt das Apostelkollegium im Vorwort ein, dass „die wertvollsten Teile dieses >>Zeugnisses der Apostel<<“ (4) enthalten sind, gibt also einen Hinweis darauf, dass Teile fehlen, lässt aber völlig offen in welchem Umfang und an welchen Stellen der Originaltext gekürzt wurde. Mir liegen beide Texte vor, das Original und der von der Neuapostolischen Kirche herausgegebene Text.

Nicht nur Verkürzungen oder Auslassungen

Leider kann man nicht nur von Kürzung sprechen, sondern man muss die Ausgabe der Neuapostolischen Kirche als Fälschung bezeichnen. Es wurden nicht nur umfangreiche Passagen weggelassen, ohne dies zu kennzeichnen, man hat auch Texte und Formulierungen eingefügt und damit die Aussage des Originals verändert. Schon im ersten Absatz des Textes beginnt der Schwindel, dort heißt es im Original:

„Die Kirche Christi ist die Gemeinschaft aller, ohne Unterschied der Zeit und des Landes, welche im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft und durch die Taufe Wasser- und Geistestaufe von allen anderen Menschen ausgesondert sind. Ein Leib (Eph. 4,4), ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit (1. Tim. 3, 15), die Wohnstatt Gottes, der Tempel des Heiligen Geistes (2. Kor. 6, 16). Sie ist es, die den Willen Gottes allen Menschen erklärt und seine Wege lehrt. Sie ist es, in der Gottes Wort und Ordnungen bewahrt werden“ (5).

Das Apostelkollegium hat ohne dies zu kennzeichnen, die durchgestrichene Passage entfernt und die unterstrichene Passage einfach in den Originaltext eingefügt, ebenfalls ohne dies irgendwo zu kennzeichnen. Dies ist nur ein Beispiel von sehr vielen Veränderungen des Textes. Dieser Sachverhalt wurde seinerzeit auch von der theologischen Fachpresse bemerkt und kritisiert. Der neuapostolische Leser jedoch bekam von dem nichts mit und glaubte er halte den Originaltext aus dem Jahre 1832 in der Hand.

Herkunft – Auftrag – Auftraggeber

Echte Apostel sind jüdischer Abstammung

Aus der Heiligen Schrift erfahren wir, dass alle Apostel jüdischer Abstammung waren. Paulus hebt dies besonders hervor, als er sich bezüglich seines Apostelauftrags gegen falsche Apostel verteidigen muss: „Sie (die falschen Apostel) sind Hebräer? Ich auch. Sie sind Israeliten? Ich auch. Sie sind Abrahams Nachkommen? Ich auch“ – 2. Kor. 11, 22 (SLT) 

Echte Apostel sind Zeugen der Auferstehung

Alle Apostel sind/waren Zeugen der Auferstehung und des Wirkens Jesu. Jesus sagt in Apg. 1, 8 zu seinen Aposteln: „Ihr nun sollt meine Zeugen sein, angefangen von Jerusalem, Samarien und bis an das Ende der Erde.“ – Apg. 1, 8 (SLT) 

Zeuge kann nur der sein, der etwas gesehen hat. Berichten kann nur der, der Augenzeuge eines bestimmten Geschehens ist. Wer nichts gesehen hat, kann auch nichts berichten, kann also auch kein Zeuge sein. Haben wirklich alle neutestamentlichen Apostel den Herrn gesehen? Ja! Paulus schreibt: „Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden.“ – 1. Kor. 15, 6-8 (SLT)

Echte Apostel sind Zeugen des Wirkens Jesu

Welchen Auftrag hatten die Apostel Jesu? Sie sollten von der Auferstehung und von dem Wirken Jesu zeugen. Deshalb konnte die Lücke die Judas hinterließ nicht von irgendwem ausgefüllt werden, sondern: „Es muss nun von den Männern, die mit uns gegangen sind in all der Zeit, in welcher der Herr Jesus bei uns ein und ausging angefangen von der Taufe des Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns hinweg aufgenommen wurde – von diesen <muss> einer Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden“ – Apg. 1, 21-22 (SLT)

Sie waren also alle Zeugen des Geschehens und trugen die Botschaft in die Welt. Dieses Zeugnis liegt uns noch heute in den Evangelien und den Briefen der Apostel vor. In diesem Sinne kann es heute keine lebenden Apostel Jesus Christi mehr geben, denn niemand kann heute mehr behaupten Augenzeuge des Wirkens und der Auferstehung zu sein. Darüber hinaus wäre dies auch überflüssig, denn das Zeugnis liegt uns ja in geschriebener Form in der Heiligen Schrift vor. Dieses geschriebene Zeugnis wird tatsächlich heute durch christliche Missionare bis an das Ende der Erde getragen. So erfüllt sich heute das Wort des Herrn aus Apostelgeschichte 1. Jeder kann in der „Akte Jesu“ lesen und prüfen, wenn er es will.

Einmal zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild. Die biblischen Apostel waren alle jüdischer Abstammung, hatten alle den Herrn gesehen, wurden von ihm selbst beauftragt Zeugen seiner Auferstehung und seines Wirkens zu sein! Können die Apostel der Neuapostolischen Kirche diesem Anspruch gerecht werden? Nein, und  trotzdem nennen sie sich Apostel Jesu Christi! Kann man jemandem vertrauen, der vorgibt etwas zu sein, was er aber tatsächlich gar nicht sein kann?

Neuapostolische Kirche – Wem vertraust Du, können wir der Neuapostolischen Kirche und deren Aposteln vertrauen, wenn die Apostel keine Eigenschaften echter Apostel Christi aufweisen?

Lesen Sie im nächsten Abschnitt dieses Artikels mehr über den Werdegang des Apostelamtes. Welche Zustände herrschten bei der Neuberufung von Apostel?
Weiterlesen …




Copyright  2024 Projekt B