Betrachtungen

Sündenvergebung

Was lehrt und praktiziert die Neuapostolischen Kirche diesbezüglich?

Vergebung in Etappen?

Wir müssen uns vor Augen führen, Jesus Christus ist einmal ans Kreuz gegangen um Erlösung für die Menschen zu schaffen. Er ist einmal gestorben, damit alle Schulden getilgt sind. Er hat einmal die Schuld der ganzen Welt auf sich genommen, alle Unvollkommenheiten und alle Sünde, die der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Das heiß er hat einmal für alle Sünden bezahlt. So sind mit einem Mal alle Sünden derjenigen vergeben, die das Evangelium annehmen. (Jes 53,5; Mt 26,28; Eph 1,7 usw.). Wie seltsam mutet da die Praxis der NAK an, dass durch Freisprache die Sünden des vorhergegangenen Zeitabschnittes, seit der letzten Sündenvergebung, getilgt sein sollen. Welche Auswirkungen dies hätte, beschreibt ein ehemaliger "Stammapostel" so: "Wenn wir nach einer durchlebten Woche belastet vor den Herrn treten und sind durch die Bedienung aus seinem Geiste abgewaschen, geheiligt und gerecht gemacht, und es würde dann das eine oder das andere plötzlich aus dem Diesseits abgerufen, dann geht eine solche Seele in diesem erlösten Zustand in die Ewigkeit. Wie anders wäre es, wenn der Tod vor einem Gottesdienst, wenn die Belastungen einer ganzen Woche auf der Seele liegen, eintreten würde..."6).

Diese Auffassung steht im Widerspruch zu den Aussagen des Neuen Testaments. Die Heilige Schrift lehrt, das der Gläubige erlöst ist:

"Und von Jesus Christus, <der> der treue Zeuge <ist>, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut" (Offb 1,5)

Es gibt keine verschiedenen Stufen der Erlösung. Der Gläubige ist versöhnt mit Gott (2Kor 5,18) durch Jesus Christus und damit von seinen Sünden erlöst.

"...und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden" (Jes 53,5)

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