Betrachtungen

Du bist neuapostolisch?

Ich war es auch - Wem vertraust Du?

Wer ist Zuverlässig, wem können wir vertrauen?

Nach dem oben Geschriebenen wirst Du Dich vielleicht fragen, ja kann man das denn alles glauben? Das ist eine berechtigte Frage, denn die Bibel fordert dazu auf alles zu prüfen, was uns in Glaubensfragen entgegengebracht wird. In der Apostelgeschichte beschreibt Lukas: „Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.“ [Apg 17,11]. Der Apostel Paulus schreibt an die Thessalonicher: „prüft aber alles, das Gute haltet fest!“ [1Thes 5,21]. Eine weitere Stelle, die eindeutig dazu auffordert die Lehren derer zu prüfen, die Lehren verkünden ist Phil 1,10: “damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi“. So bitte ich Dich, prüfe noch einmal eingehend die Lehre der Neuapostolischen Kirche und deren Apostel. Übernimm aber auch das von mir Geschriebene nicht ungeprüft, sondern stelle alles unter das Licht der Heiligen Schrift, dies ist der einzige zuverlässige Maßstab, den wir von Gott an die Hand bekommen haben um uns orientieren und beurteilen zu können. Überprüf auch das in Bezug auf die neuapostolische Entstehungsgeschichte Geschriebene mit der zur Verfügung stehenden Literatur (siehe Literaturhinweise).

Ich möchte noch, dass Du weißt, ich selbst war über dreißig Jahre von Geburt an neuapostolisch. Diese Schrift entstand nicht aus Enttäuschung heraus oder weil ich der NAK schaden möchte. Ich sorge mich sehr um jeden, der Mitglied der Neuapostolischen Kirche ist. Meine Liebe zu Dir und zu meinem Herrn Jesus Christus trieb mich dazu, diese Zeilen für Dich aufzuschreiben. Es geht nicht um die Reformierung einer ganzen Glaubensgemeinschaft, so sehr dies auch wünschenswert wäre. Es geht um jede einzelne Seele, es geht um Dich und Deine ewige Zukunft!

Einem kannst Du ganz sicher vertrauen und das ist Jesus Christus. Er sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." [Jo 14,6] Jesus Christus ist die Wahrheit! In den Schriften des Neuen und Alten Testaments erfahren wir etwas von Jesus Christus, der Wahrheit. Er sagt uns auch, wie wir zu Gott zum Vater kommen, durch ihn! Er ist auch der Weg und wer diesen Weg beschreitet, der kommt zum Vater und damit zum Leben, darum ist Jesus auch das Leben! Jesus selbst sagt in Kapitel 3, Vers 20 seiner Offenbarung: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir". Hörst Du das Klopfen des Herrn? Hast Du ihm die Tür bereits aufgetan?

Öffne ihm doch die Tür, wende Dich im Gebet an ihn und bitte ihn, dass er in Dein Leben kommt, bitte ihn um Vergebung Deiner Sünden. Ein solches Gebet könnte in etwa so lauten: "Herr Jesus Christus, du weißt, daß ich in meinen Gedanken, meinen Worten und meinem Handeln gegen dich gesündigt habe. Und wie oft hätte ich Gutes tun können und habe es nicht getan. Bitte vergib mir. Ich bereue meine Sünden und möchte mich von allem abwenden, was falsch ist. Du hast dein Leben für mich am Kreuz gegeben. Deshalb gebe ich dir jetzt mein Leben. Und ich bitte dich, nimm du es in Besitz. Komm als mein Erlöser, der mich rettet. Komm als mein Herr, der mich führt. Komm als mein Freund, der mich umgibt. Ich danke dir, dass du mich erhört hast! Amen."

Wenn du dieses Gebet von ganzem Herzen gebetet und ernst gemeint hast, dann hast du jetzt Jesus in dein Leben aufgenommen. Nun lebt er durch seinen Heiligen Geist in dir.

Was nun, wie geht es nun weiter? Du bist nun ein Kind GOTTES, es ist große Freude im Himmel. Du bist nun auch ein Christ. Schau Dich doch einmal in Deinem Ort um, ob es dort eine bibeltreue christliche Gemeinde gibt. Du erkennst sie daran, wie sie zur Bibel steht und was im Zentrum ihres Lebens und ihrer Verkündigung ist. Wenn sie die Bibel uneingeschränkt als das Wort GOTTES, als wahr, als vom Heiligen Geist inspiriert und ohne Fehler sieht, wenn JESUS der Mittelpunkt der Predigt und der Gemeinschaft ist, dann bist Du richtig. Die Gemeinschaft mit Christen ist stärkend und bringt Freude zugleich. Lies selbst die Heilige Schrift, sie ist das geschriebene Wort GOTTES. In ihr erfährst Du den Willen GOTTES und etwas darüber, wie es nun, über diese ersten Schritte hinaus, weitergeht, mit Dir ganz persönlich und der Zukunft der Welt. Du darfst Dich natürlich auch gerne an uns wenden.

Der HERR segne und behüte Dich

Lutz Jusko

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